Schulbetrieb vom 7. bis zum 17. Jänner 2021
Auszug aus der Beilage zum Erlass des BMBWF GZ 2020-0.834.140


Mit 7. Jänner 2021 treten ergänzende Maßnahmen gemäß COVID-19-Schulverordnung 2020/21 (C-SchVO 2021/21) in Kraft. Sie gelten zunächst bis auf Weiteres und werden regelmäßig evaluiert sowie an die aktuelle epidemiologische Entwicklung angepasst.
Die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Bergmannstraße wechseln ab 7. Jänner 2021 in den ortsungebundenen Unterricht. Die Schulen bleiben aber für Betreuung und pädagogische Unterstützung offen. Alle Schülerinnen und Schüler können diese Betreuung und Unterstützung in Anspruch nehmen. Die Anmeldungen dazu sind bereits erfolgt.
Ab Montag, den 18. Jänner 2021 findet eine Rückkehr zum regulären Schulbetrieb für alle Schülerinnen und Schüler statt.
1. Hygiene und Schulorganisation
1.1. Mund-Nasen-Schutz-Pflicht
Alle Personen, die sich im Schulgebäude aufhalten, sind verpflichtet, einen Mund-Nasen-Schutz (Mund-Nasen-Schutz) zu tragen.
Ein Mund-Nasen-Schutz muss den Mund und die Nase nicht nur abdecken, sondern auch eng anliegen. Das Material hat eine mechanische Barriere zu bilden, um das Verspritzen von Tröpfchen beim Sprechen, Husten und Niesen zu vermeiden. Die Verwendung von Gesichtsvisieren (sog. „Face Shields“ bzw. „Mini Face Shields“) ist nicht zulässig.
Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz zählt zu den Pflichten von Schülerinnen und Schülern. Eine Verletzung dieser Pflichten löst entsprechende rechtliche Folgewirkungen aus. Jene Schülerinnen und Schüler, welchen aufgrund ihrer Behinderung oder Beeinträchtigung das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes nachgewiesenermaßen nicht zugemutet werden kann, sind von dieser Verpflichtung ausgenommen.
Für Lehrpersonen zählt das Tragen des Mund-Nasen-Schutz zu den Dienstpflichten. Wird jedoch durch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz der Unterricht unmöglich gemacht, kann temporär davon Abstand genommen werden. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn beim Unterricht für gehörlose Schülerinnen und Schüler das Lippenlesen bei der Lehrperson durch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz nicht gewährleistet ist.
Die Regelungen zum Tragen von Mund-Nasen-Schutz gelten mit der Maßgabe, dass keine anderen Bestimmungen von Gesundheitsbehörden vorliegen.
1.2. Konferenzen
Konferenzen finden ausschließlich im Wege elektronischer Kommunikation statt.
1.3. Kooperation mit außerschulischen Personen und Einrichtungen
Unterrichtsangebote von und Kooperationen mit außerschulischen Personen und Einrichtungen sowie der praxisschulmäßige Unterricht von Lehramtsstudierenden an der Schule finden nicht statt.
Personen, die gesundheitliche, physische oder psychische Unterstützungs- und/oder Betreuungsleistungen in der  Schule erbringen (z. B. Schulpsychologen/-psychologinnen, Schulsozialarbeiter/innen, Pflegepersonal, Sprachhelfer/innen, Schul- oder Standortassistenten/-assistentinnen), dürfen die Schulen weiterhin betreten.
Kontakte mit Eltern/Erziehungsberechtigten dürfen nur im Wege der elektronischen Kommunikation stattfinden.
2. Unterricht
2.1 Distance-Learning
Der Unterricht erfolgt in ortsungebundener Form (Distance-Learning). Der Schwerpunkt der Unterrichtsarbeit im ortsungebundenen Unterricht liegt auf der Wiederholung und Vertiefung der Unterrichtsinhalte. Sofern es pädagogisch vertretbar ist, können jedoch auch neue Inhalte vermittelt werden.
Schülerinnen und Schüler, die zur Erfüllung der Arbeitsaufgaben zuhause keinen geeigneten Arbeitsplatz haben, über keinen Zugang zu IT-Endgeräten verfügen, die pädagogische Unterstützung benötigen oder die zuhause nicht betreut werden können, werden in der Schule beaufsichtigt und beim Lernen unterstützt. Das bedeutet auch, dass Schüler/innen aufgrund von psychosozialen Problemlagen an die Schule zurückgeholt werden können.
Die Schulleitung kann den ortsgebundenen Unterricht anordnen, wenn sie bei einer Schülerin oder einem Schüler einen entsprechenden Bedarf feststellt.
2.2 Psychosoziale Unterstützung
Schülerinnen und Schüler, die in der Phase des Distance-Learnings psychosoziale Unterstützung, benötigen, können schulpsychologische Beratung und Beratung von Schulsozialarbeiterinnen und -arbeitern oder Sozialpädagoginnen und -pädagogen in Anspruch nehmen. Bitte melde dich bei Bedarf in der Direktion.
3. Prüfungen und Leistungsbeurteilung
Schularbeiten müssen verschoben werden oder entfallen.
4. Aufnahmsverfahren
Termine für Schuleinschreibungen an Volksschulen oder Aufnahmen in eine andere Schulart (allfällige Eignungsprüfungen), die vor dem 18. Jänner 2021 angesetzt wurden, können aufgrund des Lockdowns nicht stattfinden und müssen gegebenenfalls verschoben werden.

Dir. Axel Girardelli

Dornbirn, am 3. Dezember 2021